Sicherheit und einfacher Check-Out – ein Widerspruch?

Sicherheit ist für Zahlverfahren jeder Art oberstes Gebot. Immer und in jeder Situation. Darauf zielt auch die starke Kundenauthentifizierung (SCA) ab, die seit dem 15. März endgültig Pflicht ist: Zahlungen mit Kreditkarte und diversen Online-Bezahlverfahren ab 30 Euro müssen jetzt mit zwei Faktoren autorisiert werden.

Doch der damit verbundene höhere Aufwand stört viele Nutzer, die so wenig Zeit wie möglich auf den Checkout verwenden wollen. Der Handel ist beunruhigt: Bereits im vergangenen Jahr prognostizierten Experten allein für Deutschland Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe. Deshalb brauchen Händler und ihre Kunden Bezahlverfahren, die ihnen sowohl eine hohe Sicherheit als auch eine hohe Convenience bieten.

Lösungen für den Handel

Aber nicht alle Zahlungen im Online-Handel erfordern eine starke Kundenauthentifizierung. Ein Großteil dieser Ausnahmen ist jedoch für Händler in punkto Reichweite, Convenience oder Sicherheit unbefriedigend. Von den SCA-Vorgaben ausgenommen sind zum Beispiel der Kauf auf Rechnung und Zahlungen per Lastschrift. Gerade Rechnungskäufe sind für Händler allerdings mit einem hohen Ausfallrisiko verbunden. Die Lastschrift bedeutet dagegen für Käufer mehr Aufwand und weniger Sicherheit, denn sie geben damit dem Händler auch persönliche Daten und Informationen zu ihrem Bankkonto preis.

Unter den Online-Bezahlverfahren finden sich ebenfalls Lösungen, die nicht von der starken Kundenauthentifizierung betroffen sind. So können Käufer beispielsweise Zahlungen via paydirekt und giropay weiterhin mit nur einem Faktor bestätigen. Der Checkout bleibt gewohnt einfach und schnell. Vor Betrug sind Nutzer dennoch optimal geschützt: Hinter beiden Online-Bezahlverfahren stehen die deutschen Banken und Sparkassen. Alle Transaktionen unterliegen den Sicherheits- und Datenschutzstandards der deutschen Kreditwirtschaft – den strengsten weltweit.

Höhere Sicherheit – aber bitte händler- und nutzerfreundlich

Kunden kommt die starke Kundenauthentifizierung entgegen – sie werden immer sicherheitsbewusster. Dabei wollen sie aber auch nicht mehr auf einfache, intuitive Zahlungen verzichten: die User Experience steht im Mittelpunkt. Zahlungen für Online-Käufe sollten im Hintergrund ablaufen, um das Einkaufserlebnis nicht zu beeinträchtigen.

Nicht nur diesem Anspruch kommt paydirekt entgegen: Wünschen Nutzer dennoch einen zweiten Authentifizierungs-Faktor, können sie diesen unter ihren Einstellungen selbst hinzufügen. Darüber hinaus ist auch mit der paydirekt-App ein komfortabler Check-out mit starker Authentifizierung beim Shopping am Desktop-Computer möglich. Und während die neue Regelung diverse Bezahlverfahren nicht davon abhält, Daten ihrer Kunden zu sammeln und zu speichern, können sich Verbraucher mit paydirekt und giropay nach wie vor sicher fühlen: Bei der Zahlung sind sensible Daten wie Kontonummer, Warenkorbdaten und Käuferprofile geschützt und bleiben in der sicheren Bankenumgebung.

Aber auch die Interessen der Händler zählen! Um ihre Liquidität zu wahren, müssen sie sich auf schnell verfügbare Umsätze verlassen können. Hier bieten paydirekt und giropay den Shop-Betreibern eine sofortige Zahlungsgarantie.

Zweifellos: Sicherheit ist der wichtigste Faktor beim Online-Shopping, Convenience aber auch. Bezahlverfahren sollten beides gleichermaßen berücksichtigen. Payment-Lösungen sind gefragt, die Händler in ihrem Business unterstützen.

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