Sicher unterwegs im Internet – einfacher, als man denkt!

Ein Leben ohne Internet? Für Viele kaum mehr denkbar. Wir abonnieren Newsletter, kaufen im Internet Konzertkarten, den neuen Fernseher oder ein neues Outfit, recherchieren Dinge und buchen die Fahrkarten für den nächsten Urlaub.

Laut einer Studie des Handelsverbands Deutschland wuchs der deutsche Online-Handel im vergangenen Jahr auf insgesamt 53,3 Milliarden Euro an. Viele wissen dabei gar nicht, welche Datenspur sie im Internet hinterlassen und was aus ihren Daten herausgelesen werden kann. Denn: Wer liest schon gerne das Kleingedruckte? Mit einigen wenigen Tipps und Tricks ist es gar nicht so schwer, etwas für die eigene Datensicherheit zu tun.

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Regelmäßige Pflege des Betriebssystems und ein sicheres Passwort
Dazu gehört vor allem die Auswahl eines sicheren Passwortes. Umso erstaunlicher ist es, dass seit Jahren das Passwort „123456“ auf Platz 1 der Liste der meistgenutzten Passwörter steht. Experten raten: Ein sicheres Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und sowohl Buchstaben, Zahlen als auch Sonderzeichen enthalten. Um viele Passwörter im Blick zu behalten, lohnt ein Passwortmanager, von denen etliche kostenlos heruntergeladen werden können. Hinzu kommt: Wer vertrauliche Daten im Internet übermittelt, sollte auf das Schloss-Symbol in der Browser-Zeile achten. Auch der Browser und das Betriebssystem sollten aktuell gehalten werden.

Neue Regelung schafft mehr Kontrolle 
Gerade beim Online-Shopping kommt es auf Datensicherheit an, das Bezahlen im Internet sollte nicht nur schnell und einfach, sondern vor allem sicher ablaufen. Mehr als ein Viertel aller Einkäufe wird bereits mit Hilfe von Online-Payment- Diensten bezahlt. 80 Prozent der Online-Händler bieten ihren Kunden hierfür eine Vielzahl an Zahlverfahren an, die in puncto Datenschutz und Sicherheit nur auf den ersten Blick gleich sind.

Eine Regelung, die für mehr Transparenz sorgen soll und den Verbraucherschutz beim Bezahlen im Internet weiter stärkt, trat im September dieses Jahres in Kraft. „Ohne die ausdrückliche Zustimmung der Kunden darf niemand mehr auf persönliche Kontodaten zugreifen“, so Niklas Bartelt, Geschäftsführer von paydirekt, dem Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen, zu dem zentralen Vorteil der neuen Regelung. paydirekt ist ein Vorreiter beim Umgang mit sensiblen Zahlungs- und Kontodaten. Als kostenlose Zusatzfunktion des Girokontos „made in Germany“ unterliegt paydirekt den bekannt hohen Sicherheitsstandards des Online-Bankings.

Mehr als je zuvor können Kunden also darüber bestimmen, wer ihre Daten einsehen kann.“

Zahlungen erfolgen dabei direkt vom Girokonto des Käufers auf das Konto des Händlers. „Bei paydirekt bleiben sensible Daten da, wo sie hingehören, nämlich in der sicheren Bankumgebung. Kontonummer, Warenkorbdaten und Käuferprofile sind für uns schützenswerte Daten unserer Kunden die wir nicht weitergeben“, so Bartelt.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen und einem Blick ins Kleingedruckte bewegt man sich im Internet gleich viel sicherer. Und wenn Sie in einem der vielen Online-Shops bezahlen wollen, dann testen Sie doch einfach mal paydirekt und zahlen direkt von Ihrem Girokonto.

Mehr Infos zum Thema:

Beispiele für Passwortmanager:
KeePass: keepass.info
Lastpass: www.lastpass.com/de

Hilfestellung für sicheres Bezahlen im Internet gibt es hier:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: www.bsi.bund.de

Ist mein Passwort sicher? Hier erfährt man es:
password.kaspersky.com/de/

Allgemeine Hilfe in Sachen Datenschutz geben auch die Verbraucherzentralen in Deutschland:
Verbraucherzentralen in Deutschland www.verbraucherzentrale.de