Schuhe24 setzt auf paydirekt

Die Zahl der Online-Marktplätze hat sich in einem Zeitraum von fünf Jahren verdoppelt – und das schon vor der Covid-19-Krise: Sie eröffnen regionalen Händlern neue Vertriebswege und erhöhen die Sichtbarkeit bei den Verbrauchern. Einfache, ressourcenschonende Prozesse und der hohe Schutz der Privatsphäre überzeugen Anbieter von Plattformen, paydirekt als Payment-Lösung mit an Bord zu nehmen. Mit Schuhe24 hat sich jetzt der nächste Marktlatz für paydirekt entschieden.

dominik_benner_schuhe24

Am Unternehmenssitz von Schuhe24 in Wiesbaden dreht sich alles um Fashion und Lifestyle – noch mehr aber um die rund 2.000 angeschlossenen lokalen Händler. Die Unternehmensphilosophie von Founder und CEO Dr. Dominik Benner lautet „Hilf dem lokalen Handel“, denn Marktplätze bedeuten für viele Unternehmer, gerade während des Lockdowns der vergangenen Wochen, die letzte Rettung.

Diese Entwicklung setzt sich auch jetzt noch weiter fort, so Benner: „Täglich kommen neue Händler an Bord. Das Bewusstsein der Branche, dass weitere Vertriebswege wichtig sind, fördert die Digitalisierung des Handels und die Entwicklung von E-Commerce-Plattformen. Und Händler, die bereits im E-Commerce unterwegs sind, realisieren, dass der eigene Webshop nicht die Aufmerksamkeit findet, die das Angebot über einen Online-Marktplatz bietet. Gemeinsam können wir mit diesem Modell erfolgreich gegen Amazon & Co. antreten.“ Für 2020 erwartet Dominik Benner ein Umsatzvolumen von rund 100 Millionen Euro.

Auf der sicheren Seite

„Wir sind daran interessiert, unseren Payment-Mix an den Bedürfnissen und dem Zahlverhalten unserer Kunden auszurichten.“ Positiv bewertet Benner, dass der Nutzer paydirekt als Zusatzfunktion des Girokontos nur einmalig im Online-Banking seiner Bank freischalten braucht. Damit genieße paydirekt auch großes Vertrauen bei den Verbrauchern – insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit sensiblen Daten wie Kontoverbindung oder Warenkorbinformationen. Durch die nationale Lösung, so ist der Unternehmer überzeugt, vermeide man Datenzugriffe durch Digital Giants schon im Vorfeld. „Die Kunden, die paydirekt wählen, sind sehr sicherheitsbewusst im Umgang mit ihrer Privatsphäre. Wenn ein Unternehmen wie Amazon, das selbst Waren online verkauft, über AmazonPay auch noch Zugriff auf Verkaufsdaten hat, dann ist das natürlich kritisch und schafft Unsicherheit bei den Verbrauchern. Bei paydirekt schützen die Banken und Sparkassen die Daten, das Konto und die Zahlung des Einkaufs.“

Liquiditätsvorteile durch die richtige Paymentauswahl

Den Liquiditätsvorteil nennt Benner als zweites starkes Argument für paydirekt. „Liquidität ist für Einzelhandel und E-Commerce gleichbedeutend mit der Luft zum Atmen. Gerade jetzt mehr denn je“, meint Benner. Um allen Verbindlichkeiten fristgerecht nachkommen zu können, müsse Zahlungsausfällen konsequent entgegengewirkt werden. Dank direkter Autorisierung des Kaufbetrags am Girokonto des Kunden biete paydirekt dem Händler eine Zahlungsgarantie und schütze ihn vor Zahlungsausfällen. „Der Geldeingang erfolgt in der Regel am nächsten Tag. Bei anderen Zahlverfahren sind dagegen Verzögerungen bis zu drei Wochen nicht selten. Wir haben großes Interesse daran, dass wir den Geldeingang möglichst umgehend an unsere angeschlossenen Händler weiterleiten können. Mit paydirekt funktioniert das sehr schnell und unkompliziert.“

Kosten- und zeitintensive Prozesse im Backoffice entfallen

In Verbindung mit der Zahlungsgarantie durch paydirekt ergeben sich weitere Vorteile bei nachgelagerten Prozessen. So entfällt beispielsweise das aufwändige und kostspielige Mahn- und Inkassoverfahren bei Zahlungsstörungen. „Bei paydirekt-Zahlern sparen wir diese zusätzlichen Kosten. Wir kommen gar nicht erst in die Situation, ein Mahnverfahren einleiten zu müssen.“ Ein weiterer Pluspunkt für Benner: „Wir beobachten, dass Kunden, die zum Beispiel den Kauf auf Rechnung wählen, eher etwas zurückschicken als paydirekt-Zahler.“ Sollte es bei mit paydirekt bezahlten Lieferungen dennoch zu einer Retoure kommen, erfolgt die Rückabwicklung – auch von Teilzahlungen – automatisiert und direkt auf das Girokonto des Käufers.

„paydirekt passt zu unserer Unternehmensphilosophie, unseren nationalen Expansionszielen und es bietet unseren Händlern im Vergleich zu anderen Online-Bezahlverfahren viele Vorteile. So können wir beispielsweise den Geldeingang schneller an die Marktplatzteilnehmer weiterleiten“, fasst Benner die Entscheidung zusammen. „Wir werden daher auch unsere Online-Portale Taschen24.de und Dein-Juwelier.de sukzessive mit paydirekt ausstatten.“


Die Benner Holding startete vor sieben Jahren mit 13 regionalen Schuhfilialen die E-Commerce-Plattform Schuhe24. Heute sind bundesweit rund 2.000 Fachgeschäfte angeschlossen. Mittlerweile wurden weitere Portale wie Sportmarken24.de, Taschen24.de und Outfits24.de als Modelabel lanciert. Gerade erst wurde das Portal von modehaus.de mit weiteren 450 Standorten eingebunden. Geplant ist zudem das Engagement in der Schmuck- und Uhrenbranche. Mit über 120.000 Artikeln ist die Plattform der größte Online-Anbieter von Schuhen nach Amazon und Zalando. Für 2020 wird ein Umsatz von 100 Millionen Euro erwartet. 1,2 Millionen Kunden haben bereits auf der Plattform eingekauft.