Landeshauptstadt Kiel setzt auf giropay

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Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung schreitet voran. Dabei spielen Benutzerfreundlichkeit und Datenschutz eine große Rolle. Um diese Anforderungen zu erfüllen und den Bürgerinnen und Bürgern in Kiel ein sicheres, effizientes und einfach nutzbares Bezahlverfahren zur Verfügung zu stellen, hat die Landeshauptstadt Kiel mit dem neuen giropay den Online-Bezahlstandard der deutschen Banken und Sparkassen eingeführt. Bürgerinnen und Bürger können damit beispielsweise Tickets für Schwimmbäder schnell, sicher und unkompliziert bezahlen.

Damit haben sich bereits 1.400 Gemeinden, Städte und Kommunen für das neue giropay entschieden. Darunter mit 14 Landeshauptstädten auch die einwohnerstärksten Städte wie Berlin, München, Stuttgart und Düsseldorf.

Höchste Anforderungen an Sicherheit und Schutz erfüllt

„Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen dazu, einen Großteil ihrer Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 auch digital anzubieten“, sagt Ralf Linden, Geschäftsführer der S-Public Services, dem Kompetenzzentrum für E-Government der DSV-Gruppe. „Sie verbessern so die Effizienz und die Nutzerfreundlichkeit ihrer Leistungen. Dazu gehört auch ein Bezahlverfahren, mit dem Bürgerinnen und Bürger Services komfortabel und sicher bezahlen können.“

Bei der elektronischen Abwicklung von kommunalen Services haben Sicherheit und Schutz von vertraulichen Informationen höchste Priorität. Mit dem neuen giropay zahlen Bürgerinnen und Bürger nach den strengen Richtlinien der deutschen Banken und Sparkassen. Ihre sensiblen Daten bleiben in der sicheren Umgebung ihrer Hausbank oder Sparkasse. Zudem erhalten Kommunen eine sofortige Zahlungsgarantie, denn der Betrag wird direkt am Konto autorisiert. Dadurch sind keine Nachfass- oder Mahnverfahren erforderlich, die mit hohen indirekten Kosten und administrativen Aufwänden verbunden sind.

Effiziente Zahlungsabwicklung

Als bürgerorientierter Service bietet das neue giropay Kommunen den Vorteil, Abläufe effizienter zu gestalten und ihr Verwaltungsmanagement zukunftssicher aufzustellen. Dabei können Bürgerinnen und Bürger bequem zwischen verschiedenen Freigabemöglichkeiten wählen: Nimmt ihre Bank am giropay-Bezahlverfahren teil, können sie eine Zahlung mit PIN und TAN autorisieren, eine vorherige Registrierung ist nicht notwendig. Zudem haben sie auch die Möglichkeit, über das paydirekt-Verfahren Zahlungen ganz einfach mit Nutzername und Passwort oder per App zu autorisieren.

Starkes Wachstum im Behördenumfeld

„Wir sind im Behördenumfeld in den letzten Jahren stark gewachsen“, sagt Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung der paydirekt GmbH. „Experten aus Kommunen und Städten bestätigen uns durch ihre Entscheidung für das neue giropay die Stärken unseres Zahlverfahrens.“

Zu den Online-Services, die mit dem neuen giropay bezahlt werden können, gehören neben Meldebescheinigungen und Urkundenservices auch Kita-Gebühren, E-Parkscheine, Anwohnerparkausweise, aber auch Eintrittskarten für den Zoo oder das Schwimmbad.

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