Grünes Licht für die nächste Ausbaustufe des Online-Bezahlverfahrens giropay

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Das Bundeskartellamt hat gestern bekannt gegeben, dass gegen die Planungen zur nächsten Ausbaustufe des Online-Bezahlverfahrens giropay keine Einwände bestehen.
Grafik zum Pressrelease:

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Bundeskartellamtes, denn sie ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem einheitlichen deutschen Online-Bezahlverfahren. Hierdurch können wir unseren Kunden und Händlern ein maximales Spektrum bieten, um im E-Commerce zu bezahlen“, so Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung der paydirekt GmbH. Künftig können giropay-Nutzer ihre Online-Einkäufe entweder mit Benutzernamen und Passwort, per App, Online-Banking-Zugangsdaten oder der digitalen girocard bezahlen.

paydirekt GmbH bietet giropay aus einer Hand an

Ebenso gab das Bundeskartellamt bekannt, dass die beabsichtigte zentrale Organisation wesentlicher Vertrags- und Betriebskomponenten bei der paydirekt GmbH für das Online-Bezahlverfahren giropay am Markt umgesetzt werden könne. Dementsprechend übernimmt das Unternehmen zusätzlich zum Betrieb des Zahlverfahrens künftig auch die Vertrags- und Preisgestaltung mit Payment-Partnern und Handel. Damit wird die Anbindung über eine Schnittstelle und nur einen Vertragspartner möglich. Das macht es Payment-Partnern und Händlern noch einfacher, giropay zu integrieren.

„Dank eines einheitlichen Vertrags- und Preismodells werden wir den Ausbau unseres Händler-Portfolios noch einmal deutlich vorantreiben können und unsere Sichtbarkeit im Markt erhöhen“, betont von Hammel-Bonten.

Gemeinsam mit der paydirekt GmbH konsolidiert die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) die Online-Bezahlverfahren paydirekt, giropay und kwitt unter der Marke giropay. Den Grundstein für die Zusammenführung legte die paydirekt GmbH mit der Übernahme von giropay Ende 2020. 2021 startete eine Übergangsphase, in deren Verlauf die beiden digitalen Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen sukzessive gebündelt werden. Die neue einheitliche Payment-Marke rückt das Girokonto noch stärker in den Mittelpunkt des bequemen Bezahlens – im E-Commerce sowie für das Versenden und Anfordern von Geld per P2P-Funktion.

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