Großes Kundeninteresse an paydirekt

Bereits 150.000 Registrierungen nach sechs Wochen, tägliches Kundenwachstum im vierstelligen Bereich

  • Die privaten Banken werden gemeinsam mit den genossenschaftlichen Banken Ende 2015 ein neues institutsübergreifendes Online-Bezahlverfahren einführen
  • Das neue Verfahren steht dann von Beginn an Millionen von Bankkunden zur Verfügung, die bei Online-Händlern einkaufen
  • Mit dieser branchenweiten Kooperation bieten die Banken Verbrauchern und Händlern ein einheitliches Online-Bezahlverfahren

Das Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen ist erfolgreich in den Markt gestartet. „Das Angebot wird von den Kunden sehr gut angenommen. Wir verzeichnen bereits nach wenigen Wochen rund 150.000 Anmeldungen“, sagt Geschäftsführer Niklas Bartelt. Auch Werner Gasper, Geschäftsführer von office direkt, einem der ersten teilnehmenden Händler, zeigt sich zufrieden: „Wir hatten in einem unserer Shops bereits nach wenigen Tagen mehr als 1.000 Transaktionen – jede einzelne fehlerfrei. paydirekt ist eine gute Alternative für unsere Kunden.“ Und auch technisch funktioniert laut Geschäftsführer Helmut Wißmann das Verfahren einwandfrei.

Nach Abschluss des Weihnachtsgeschäfts soll die Händleranbindung intensiviert werden. Dafür wurde in den vergangenen Wochen an der Entwicklung einer Lösung gearbeitet, die vor allem für kleinere Händler attraktiv ist. Diese können ab 2016 über einen sogenannten Händlerkonzentrator, der die Verhandlungen mit den Banken übernimmt, angeschlossen werden. Das Bundeskartellamt, das die Entwicklung von paydirekt von Anfang an konstruktiv begleitet hatte, hat zu dem Anfang Dezember vorgelegten Vorschlag bereits seine positive Einschätzung mitgeteilt.

Im kommenden Jahr werden auch die bereits aktiven Kommunikationskanäle wie die Internetpräsenz oder der Twitterkanal @paydirekt ausgebaut. Die Vorbereitung einer deutschlandweiten Marketingkampagne ist ebenfalls angelaufen. „Wir gehen davon aus, dass die Dynamik – sowohl bei der Registrierung von Kunden, als auch beim Anschluss weiterer Händler – im kommenden Jahr noch einmal deutlich zunimmt.“ sagt Bartelt.

Auch über die Erweiterung des Verfahrens wird nachgedacht. Bartelt: „Wir haben mit unseren Investoren bereits eine umfangreiche Liste mit möglichen Erweiterungen entwickelt. Über die nächsten Schritte wird aber vor allem der Nutzer mit seinen Bedürfnissen entscheiden, deshalb werden wir den Markt weiterhin sehr genau beobachten.“