Bundeskartellamt gibt grünes Licht für Handy-zu-Handy-Zahlfunktion

Wie das Bundeskartellamt am Mittwoch, den 12. April, in einer Pressemitteilung bekannt gab, gibt es aus derzeitiger Sicht keine Einwände gegen die geplante Einführung von Handy-zu-Handy-Zahlungen durch das Online-Bezahlverfahren paydirekt.

Die sogenannte P2P-Zahlfunktion ist eine Lösung für mobile Zahlungen im privaten Bereich. Kunden können künftig mit ihrer paydirekt-App Geldbeträge an die in ihrem Handy gespeicherten Kontaktpersonen überweisen – direkt von Handy zu Handy. „Wir freuen uns über die positive Beurteilung des Bundeskartellamts und werden uns kurzfristig mit unseren Gesellschaftern abstimmen, wann wir mit P2P live gehen“, so Niklas Bartelt, Geschäftsführer paydirekt GmbH, verantwortlich für Produkt und Markt.

Das Bundeskartellamt befasste sich mit dem Vorhaben, da paydirekt ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Banken und Sparkassen ist und diese im Wettbewerb zueinander stehen. „Wir haben keine Einwände gegen diese Kooperation eines wesentlichen Teils der Kreditinstitute in Deutschland im Bereich der mobilen Bezahlverfahren. Die neue Kooperation bringt eine Verbesserung der Wettbewerbsverhältnisse auf dem Markt für Internet-Bezahlverfahren“, so Kartellamtschef Andreas Mundt.

Unter folgendem Link finden Sie die Pressemitteilung des Bundeskartellamts: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2017/12_04_2017_paydirekt.html