„paydirekt hat seine Hausaufgaben gemacht“– Findet bevh-Geschäftsführer Martin Groß-Albenhausen.

Die Kollegen der DZ BANK sprachen jüngst mit Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundes-verbandsE-Commerce und Versandhandel Deutschland. Ein Kurz-Interview, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

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Herr Groß-Albenhausen, wie wird sich der E-Commerce in den nächsten fünf Jahren entwickeln?

Die Situationen, in denen sich die Menschen online mit einem Angebot auseinandersetzen, werden deutlich vielfältiger werden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich auch die Geräte ändern werden. Es wird dann nicht mehr notwendig sein, einen Onlineshop zu besuchen. Vielmehr werden sich die Verbraucher auf einer Vielzahl von Geräten kontextbezogen Produkte anzeigen lassen können. Das stellt die Händler vor die Herausforderung, das eigene Angebot entsprechend zu optimieren und schließlich auch ihre Bezahloptionen zu überdenken.

Und welche Erwartungen bestehen aus Sicht von Käufern und Händlern an ein Bezahlverfahren?

Die Kunden erwarten vom Händler Einfachheit und Sicherheit. Allerdings ist mehr Einfachheit wesentlich schneller und direkter zu spüren, als mehr Sicherheit. Für Händler ist es daher wichtig, dass ihre Kunden durch das angebotene Bezahlverfahren einen Einkaufsvorteil bei ihnen wahrnehmen.

Warum sollten Händler paydirekt anbieten?

Für die Mitglieder unseres Branchenverbands ist neben der Kundenakzeptanz auch die gute Anbindungsmöglichkeit eines Bezahlverfahrens entscheidend. Hier hat paydirekt seine Hausaufgaben gemacht. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an standardisierten Plug-Ins und eine große Zahl an Payment-Service-Providern, die den technischen und organisatorischen Aufwand begrenzen. Dadurch können Händler ein zusätzliches Zahlverfahren ohne Weiteres anbieten, das einerseits besonders sicherheitsbewussten Kunden entgegenkommt und andererseits das Ausfallrisiko in hohem Maß begrenzt.